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Markus Kirche, Bern

Die Kirchen verändern sich und wird im Beispiel der Markuskirche in Bern zu einem neuen Veranstaltungsort. Während die Funktion der Kirchen als Treffpunkt für Gläubige immer mehr in den Hintergrund tritt, wächst die Bedeutung der angegliederten sozialen Dienste. Das Programm wird vielfältiger und übernimmt eine wichtige Position zur Pflege der Kommunikation im Quartier.

Bildquelle: Stadtarchiv Bern SAB_1038_16_120_119

Visualisierung: AA+ Architekten, Bern

PV-Visualisierung EPRO

Verschattungsanalyse EPRO

Gebäudetechnikmodell EPRO

Die Wärmeversorgung erfolgt über eine
Erdsonden-Wärmepumpe und wird über Photovoltaikanlagen ergänzt . Alle drei
Gebäude, Kirche, Kirchgemeindehaus und ehemaliges Pfarrhaus werden über mechanische
Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Die Gebäudehülle wird
partiell saniert und gedämmt, wo dies ohne die Gestalt zu verändern möglich ist. Auch die
bestehenden Fenster werden nachgerüstet. Für die Zu- und Abluft werden die bestehenden
Lüftungsaussparungen wiederverwendet.
Dieser Lösungsansatz gewährleistet, dass die energetischen Anforderungen an ein Nachhal-
tigkeitslabel wie SNBS und die verschärften Vorschriften MuKEn bezüglich Brauchwarm-
wasser mit einem pragmatischen Technisierungsgrad aus erneuerbaren Energien eingehal-
ten werden.
Aufgrund der Schutzwürdigkeit der Kirche und ihrer weiterhin unregelmässigen Nutzung
wird davon ausgegangen, dass hier auch künftig die Temperatur zwischen den Anlässen ab-
gesenkt wird. Mit der wärmetechnischen Ertüchtigung von Dach, Boden und Fenstern ist
es möglich, den Verbrauch und die Behaglichkeit zu optimieren. Die Beheizung der Kir-
che erfolgt mittels Umluft-Heizbetrieb über eine Teilklimalüftungsanlage mit Aufstellung
im Untergeschoss. Diese Anlage dient zudem zur Gewährleistung des notwendigen Frisch-
luftbedarfes und garantiert eine minimale Raumluftfeuchte im Winterhalbjahr. Ergänzt
wird die Beheizung über Wand-Konvektoren entlang der hohen Fenster über dem Seiten-
schiff zur Verhinderung von Kondenswasser und Kaltluftabfall. Die Warmluft wird zugfrei
über den neuen Doppelboden eingeblasen und im hinteren Bereich der Kirche über die
bestehenden Öffnungen wieder abgesogen.
Das ehemalige Kirchgemeindehaus und das ehemalige Pfarrhaus werden ebenfalls kom-
plett neu erschlossen. Die Beheizung erfolgt im Bestand über die bestehenden Radiatoren,
im Um- und Anbaubereich über die neue Bodenheizung. Die Gebäude werden mit einer
Komfortlüftungsanlage ausgerüstet, welche die einzelnen Räume, teilweise über Kaskaden-
schaltung, mit Frischluft versorgt. Das neue Gebäudedach wird als Photovoltaikanlage
ausgebildet werden, um einen möglichst hohen Anteil des Strombedarfes des Gebäudes zu
kompensieren.


Auftraggeber / Referenz
Herr Ueli Krauss, AA+ Architekten, Bern, Tel. +41 31 350 14 60

Architekt
AA+ Architekten, Bern

Bauherr
ev. ref. Gesamtkirchgemeinde Bern – Kirchmeieramt

Projektstandort
Tellstrasse 35, 3014 Bern

Planungsleistungen, Projektinformationen

Fachplanung
HLKSE, GA und Fachkoordination Phase 4.31 – 4.53






Planungszeit
2022 – 2024


Realisierungszeit
2024 – 2025


Baukosten BKP 23, 24, 25
2.5 Mio CHF


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Kontaktieren sie uns

Patrick Hirschi
Telefon +41 58 502 73 77
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